Ter Stegen am Scheidepuinkt: „Im Sommer muss man reden.“

Marc Andre ter Stegen galt (und gitl) als großes Torwart-Talent -auch für die Zukunft der Deutschen Fußball-Nationalsmannschaft. Nach seinem Wechsel vor gut 1,5 Jahren von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona steht er nun im Sommer erneut am Scheideweg. Soll er sich weiter als Nummer 2 in der spanischen Primera Division geschlagen geben und nur international spielen? Oder muss er ernsthaft über einen Vereinswechsel nachdenken?

Vor bald zwei Jahren ist Marc Andre ter Stegen mit großen Hoffnungen sehr medial begleitet in die Permiera Division zum großen FC Barcelona gewechselt. Dort setzte er sich auch sogleich ganz gut in Szene. In der Champions League konnte er überzeugen. In der Liga leistete er sich allerdings doch öfters den einen oder anderen Patzer.

Deshalb setzt ihn Barcelona-Trainer Luis Enrique ausschließlich bei internationalen Spielen ein. In der Liga spielt sein Dauerkonkurrent Claudio Bravo. Egal was er macht, er kommt einfach nicht an ihm vorbei. Selbst als der chilenische Nationaltorhüter zu Beginn der Saison einige Zeit ausfiel, konnte ter Stegen seinen Trainer nicht überzeugen, weil er just in diesem Moment sich manch aufsehenerregenden Fauxpas leistete.

„Müssen im Sommer reden.“

Das er sich da Gedanken über seinen Zukunft macht – auch in Hinblick auf seinen Chancen in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als Nachfolger von Manuel Neuer, ist verständlich.

In einem Exklusiv-Interview mit dem Sportsender Eurosport sagte ter Stegen deshalb auch:

Wenn die Situation so belibt, wie sie aktuell ist, dann müssen wir im Sommer reden. […].

Er wolle aber seine Zukunft in Spanien, dessen Sprache er gelernt und Menschen lieben gelernt hat, nicht kampflos aufgeben. Bis zum Sommer ist noch etwas Zeit und bis dahin wolle er alles versuchen.

Es bleibt zu hoffen, dass er bis zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung trifft. Und wenn das bedeutet, dass er den Verein wechselt, dann ist das nur konsequent.

 

 

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