FC Bayern: Vertragsgespräch mit Franck Ribery geraten ins Stocken

Franck Ribery hat sich nach seiner langen Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet beim FC Bayern München. Der 33-jährige Offensivspieler hat noch einen laufenden Vertrag bis 2017 beim deutschen Rekordmeister und würde diesen gerne zeitnah verlängern. Aktuellen Medienberichten zu Folge scheinen die Bayern jedoch zu zögern. Laut der BILD-Zeitung könnte auch ein Verkauf im Sommer ein Thema sein.

Mit seinem zweiten Saisontreffer in der laufenden Saison hat Franck Ribery dem FC Bayern München am vergangenen Samstag den 1:0-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt gesichert. Der Treffer in der 20. Minute war kein gewöhnliches Tor, der Seitfallzieher des Franzosen passt durchaus in die Kategorie Traumtor. Darüber hinaus war Ribery nach dem Treffer deutlich anzumerken wie wichtig das Tor für ihn persönlich war.

Nach seiner langen Verletzungspause kommt Ribery immer besser in Tritt, seine individuelle Klasse wird nach dem Ausfall von Arjen Robben im Offensivspiel der Münchner dringend benötigt.

Geht es nach Ribery, wird er auch in den kommenden Jahren auf der linken Außenbahn wirbeln. Der 33-jährige Franzose macht kein Geheimnis daraus, dass er seinen bis 2017 laufenden Vertrag gerne vorzeitig verlängern würde: „Ich weiß noch nichts wegen des Vertrages. Wir müssen noch mal sprechen. Alle wissen, was ich noch kann. Ich spiele, solange ich laufen kann.“

Verlässt Ribery den FC Bayern im Sommer?

Laut der BILD-Zeitung sind die Verantwortlichen in München diesbezüglich jedoch ein wenig zurückhaltend. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge wollte sich am vergangenen Wochenende nicht explizit zur Personalie Ribery äußern: „Über Personalpolitik werden wir nicht in der Öffentlichkeit diskutieren.“

Nach Informationen der BILD soll es durchaus Gedankenspiele in München geben den Franzosen im Sommer zu verkaufen. Ein Transfer nach der EM 2016 wäre die letzte Gelegenheit nochmals eine attraktive Ablöse für Ribery zu erzielen. Mit 33 Jahren gehört dieser nicht mehr zu den jüngsten, darüber hinaus ist es sehr stark verletzungsanfällig.

Foto: Peter P. / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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