Leicester City vor der 1. Meisterschaft in der Premier League

Es sind nicht die bekannten Namen wie Arsenal London, Manchester United oder der FC Chelsea die in dieser Saison die Permier League bestimmen. Nein es sind Tottenham Hotspur und in erster Linie Leicester City – das Überraschungsteam des Jahres.

Wer geglaubt hat, dass es in diesem Jahr in der Premier League nur darum gehen würde, ob Manchester City, Manchester United, der FC Chelsea oder auch der FC Arsenal das Rennen unter sich ausmachen würden, der sieht sich jetzt schwer getäuscht.

Leicester City steht drei Speiltage vor dem Ende der Saison 2015/16 mit 7 Punkte Vorsprung vor dem 2. Überraschungsteam Tottenham Hotspur an der Spitze der Tabelle. Es fehlt nur noch ein Sieg oder 3 Unentschieden zur 1. Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Was für eine Story!

Beeindruckende Konstanz

Nachdem die „Foxes“ erst 2014 nach 10 Jahren Abstinenz wieder in die Premier League aufgestiegen waren, legen sie nur 2 Jahre später eine derartige Konstanz und Kaltschnäuzigkeit an den Tag, dass es den anderen Teams klat den Rücken herunter läuft.

In den bisherigen 35 Spieltagen der laufenden Saison feierte Leicester Cuty beeindruckende 22 Siege, 10 Unentschieden und nur 3 Niederlagen – davon 2 gegen den FC Arsenal London und eine gegen Klopps FC Liverpool.

Es heißt immer so schön, dass in England kein „Kleiner“ mehr Meister werden kann – da hier nur noch das Geld regiert.

Leicester City und Tottenham beweisen auf den ersten  beiden Plätzen eindrucksvoll, dass Geld eben nicht alles sein muss. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und gute Jugendarbeit tragen Früchte – insbesondere bei Tottenham Hotspur.

Leicester City reichen in den letzten drei ausstehenden Spielen gegen Manchester United, FC Everton und den FC Chelsea entweder drei Unentschieden, ein Sieg oder eine Niederlage von Verfolger Tottenham zum ganz großen Triumpf. Das ihnen dieser bei sieben Punkten Vorsprung nur noch theoretisch weg genommen werden kann, ist logisch.

England kann sich auf einen erfrischend natürlichen Meister freuen. Für dei Zukunft des englischen Fußballs kann man nur hoffen, dass es nicht für lange Zeit ein Einzelfall war.

Foto: fourthandfifteen / Flickr (CC BY 2.0)

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