Medien: Lukas Podolski steht kurz vor einem Wechsel nach China

Verlässt Lukas Podolski Galatasray Istanbul im Winter? Aktuellen Medienberichten zu Folge könnte der Ex-Bundesliga-Profi in die chinesische Super League wechseln. Demnach soll Podolski ein lukratives Angebot von Beijing Guoan vorliegen haben.

Lukas Podolski könnte möglicherweise vor einem Wechsel in die Chinese Super League stehen. Sein aktueller Arbeitgeber, Galatasaray Istanbul, bestätigte zumindest eine Offerte des chinesischen Erstligisten Beijing Guoan. Der Verein von Präsident Li Jianyi sei demnach an einem Transfergeschäft interessiert und hat dem türkischen Erstligisten ein Angebot für den 31-Jährigen unterbreitet. Eigentlich hätte Lukas Podolski bei Galtasaray noch einen gültigen Vertrag bis 2018 und anschließend bestünde sogar die Möglichkeit, den Kontrakt noch um ein Jahr auszuweiten.

Der chinesische Fußballklub wäre aber bereit, eine Ablösesumme von ca. sieben Millionen Euro für den Weltmeister von 2014 zu bezahlen, wenn die Gerüchte stimmen. Galatasaray sei aber keineswegs erpicht darauf, den Transfer unbedingt über die Bühne bringen zu wollen. Wie Sportdirektor Levent Nazifoglu mitteilte, sei es allein die Entscheidung des ehemaligen deutschen Nationalspielers. Ob Podolski tatsächlich mit dem Gedanken liebäugelt, nach China zu wechseln, ist jedoch fraglich. Immerhin scheint er sich bei Galatasaray Istanbul sichtlich wohlzufühlen und auch der ein oder andere Erfolg konnte mit der Mannschaft von Coach Jan Olde Riekerink bereits gefeiert werden. Darunter beispielsweise der Erfolg im Pokal und Supercup 2016. Viele weitere Stationen dürften ohnehin nicht mehr folgen in Podolskis Fußballkarriere. Langsam aber sicher, macht sich schließlich auch bei ihm das Alter bemerkbar. So drängten ihn etwa vor einiger Zeit Probleme mit dem Oberschenkel zu einer Zwangspause. Nach Verpflichtungen bei Köln, Bayern München, Arsenal London, Inter Mailand und Galatasaray Istanbul wäre Beijing Guoan bereits der sechste Verein für den offensiven Spieler.

Foto: Sven Mandel / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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